Analyse des Wünschelrutenblutflusses: Großer und kleiner Blutfluss
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzrhythmusstörungen, Gefäßverklebungen und die Bildung von Blutgerinnseln gehören heute zu den häufigsten Gesundheitsproblemen. Der gesamte Blutfluss ist in zwei funktionelle Einheiten unterteilt – den kleinen (pulmonalen) und den großen (systemischen) Blutfluss, und ihre detaillierte Analyse erfordert ernsthafte Kenntnisse der Anatomie.
Kleiner und großer Blutfluss
Geringe Durchblutung Sie beginnt im rechten Vorhof des Herzens (Atrium dexter), wo Blut aus der unteren und oberen Hohlvene (Vena cava inferior und superior) fließt. Dieses Blut gelangt in die rechte Herzkammer (Ventriculus dexter), von wo es unter Druck in den Lungenarterienstamm (Truncus pulmonalis) gedrückt wird und sich in die linke und rechte Lunge verzweigt. Über das Kapillarnetz der Lungenbläschen findet ein wichtiger Gasaustausch statt: Kohlendioxid wird freigesetzt und das Blut wird mit Sauerstoff aus der Ausatemluft angereichert. Das mit Sauerstoff angereicherte Blut kehrt dann durch die Lungenvenen zum linken Vorhof und zur linken Herzkammer zurück, wodurch der kleine Kreislauf geschlossen wird.
Großer Blutfluss übernimmt die Funktion des linken Ventrikels und drückt sauerstoffreiches Blut kraftvoll in die Aorta. Die Aorta verzweigt sich in ein dichtes Arteriennetz, das jedes Organ versorgt: Gehirn, Gliedmaßen, Verdauungssystem, Nieren und Fortpflanzungsorgane. Nachdem es den Zellen der Organe Sauerstoff zugeführt hat, wird das erschöpfte venöse Blut in der oberen (aus Kopf und Hals) und unteren Hohlvene (aus dem Rest des Körpers) gesammelt und in den rechten Vorhof des Herzens zurückgeführt, wodurch ein neuer Zyklus beginnt.
Wünschelrutenuntersuchung des Herzens und der Klappen
Es wird empfohlen, die Untersuchung phasenweise durchzuführen: Zuerst wird das gesamte arterielle System analysiert, dann erst das venöse System. Die Untersuchung beginnt am Herzen selbst, mit geistiger Konzentration (im Zweifelsfall mit der obligatorischen Hilfe des anatomischen Atlas) auf die Mündungen der Hohlvene. Untersucht werden Klappen, insbesondere die gezackten Klappen zwischen Vorhof und Herzkammer sowie die Taschenklappen am Ausgang des Herzens, deren Fehlfunktion zum Blutrückfluss und zu schwerwiegenden Herzanomalien führt.
Analyse des arteriellen Systems (Aorta und Äste)
Der Aortenbogen erfordert höchste Aufmerksamkeit, da Erkrankungen in diesem Bereich äußerst häufig sind. Aus der Aorta gehen drei Hauptäste hervor. Der erste ist viel breiter Truncus brachiocephalicus, die sich dann zum Kopf hin in die rechte Halsschlagader und zum Arm hin in die rechte Schlüsselbeinarterie verzweigt. Die anderen beiden Zweige sind die linke Halsschlagader und die linke Schlüsselbeinarterie. Bei der Untersuchung werden Verengungen durch Cholesterinablagerungen (Atherosklerose) abgelesen, die durch die enorme Anstrengung des Herzmuskels direkt zu erhöhtem Blutdruck, Herzrhythmusstörungen und sogar Herzinfarkten führen. Der Prozentsatz der Verstopfung und die genaue Länge der Anomalie werden detailliert erfasst.
Arterien der Extremitäten und Organe
- Obere Gliedmaßen: Die Arteria subclavia geht in die Arteria brachialis der Hand über und verzweigt sich im Bereich des Ellenbogens in die Arteria ulnaris und den Daumen (Radialarterie), die bis zu den Fingern reicht.
- Untere Gliedmaßen: Die Bauchaorta verzweigt sich im Lendenbereich in die Oberschenkelarterien (Iliakalarterien) und mündet in die Oberschenkelarterie. Unterhalb des Knies teilt es sich in die vordere und hintere Schienbeinarterie, die den Verlauf des Fußes fortsetzen.
- Organe: Jedes lebenswichtige Organ (Gehirn, Lunge, Leber, Nieren) erfordert eine individuelle Analyse seines eigenen arteriellen Mikronetzwerks.
Bei der Fernbetrachtung (oder live über dem Atlas) visualisiert der Bediener jedes Teil. Zum Beispiel: „Rechter Vorhof – OK; Linker Vorhof – schwach; Das Problem liegt in der vorderen Klappe; Bauchaorta – OK; Linkes Bein unterhalb des Knies – schlechte Durchblutung.“ Alle Ergebnisse müssen ordnungsgemäß aufgezeichnet werden.
Analyse des Venensystems und Warnungen
Nach dem arteriellen System geht es weiter zum venösen System, das im Allgemeinen anatomisch den gleichen Wegen folgt. Besonderer Wert wird auf die Untersuchung des Venensystems der Beine gelegt, da Durchblutungsstörungen (z. B. das Gefühl von „kalten Beinen“ oder die Bildung von Blutgerinnseln und Thrombosen) am häufigsten im Bereich von den Knien bis zu den Füßen auftreten. Die oberflächlichen und tiefen Venen der Extremitäten leiten das Blut zur Oberschenkelvene (Oberschenkelvene), die auf ihrem Weg zum Herzen mit der unteren Hohlvene verbunden ist. Das Venensystem des Kopfes führt das Blut über die inneren und äußeren Halsvenen zurück.
Ethischer Kodex der Diagnostik
Es ist äußerst wichtig, die verbindliche ethische Norm jedes Praktizierenden noch einmal hervorzuheben. Seine einzige Aufgabe besteht darin, anatomische Stagnationen im Kreislauf zu finden und dem Klienten die Konsultation eines Spezialisten (Kardiologen oder Gefäßchirurgen) zu empfehlen. Die Einschüchterung von Klienten mit Begriffen wie „Angina pectoris“ oder „Herzinfarkt“ ist absolut verboten. Wer sich dieser Art der Analyse widmet, muss sich darüber im Klaren sein, dass er ausschließlich mit vorläufigen Daten arbeitet. Damit das Ergebnis zuverlässig ist und mit klinischen Ärzten zusammenarbeiten kann, ist es notwendig, die Anatomie und Physiologie des menschlichen Körpers fehlerfrei und kontinuierlich zu studieren, da das gesamte Verfahren sonst mehr schadet als nützt.