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Professionelle Herangehensweise an das Wünschelrutengehen

Diagramme zum Wünschelrutengehen

Diagramme beim Wünschelrutengehen: Visuelle Hilfsmittel und Lesemethoden

Als überaus wichtiges Hilfsmittel im Bereich der Wünschelrutengänge haben sich seit der Antike verschiedene Messdiagramme in den regulären Gebrauch eingeführt. Ihr Zweck besteht darin, unsichtbare Energieschwingungen in exakte mathematische Werte und klare sachliche Antworten zu übersetzen.

Grundformen und mathematische Einteilung

Diese präzisen Zeichnungen gibt es in drei Grundformaten: Kreis-, Halbkreis- und Linienmodelle. Kreisdiagramme werden in Form eines regelmäßigen Kreises mit einem klar definierten Mittelpunkt konzipiert, von dem aus sich zu den Außenkanten hin Linien radial in alle Richtungen ausbreiten. Das einfachste und zugleich gebräuchlichste Messwerkzeug dieser Art ist eigentlich ein klassischer Winkelmesser mit werkseitig eingestanzter Kreisteilung von 400 Grad oder standardmäßig 360 Grad.

Die auf dem Rand eingezeichneten Grade können der Bewegungsrichtung des Uhrzeigers folgen, werden jedoch oft in umgekehrter Reihenfolge platziert und die Auswahl einer bestimmten Skala hängt ausschließlich von Gewohnheiten und der bei der Arbeit verwendeten Methode ab. Wenn dieses Messsystem verwendet wird, um den Prozentsatz eines bestimmten Phänomens genau zu bestimmen, ist die Berechnung recht einfach und streng proportional.

Umrechnung von Grad in Prozent

  • Das 400-System baut: Jede 100 Grad entspricht einem Wert von 25 Prozent, 200 Grad bedeuten 50 Prozent, 300 Grad entsprechen 75 Prozent, während ein Vollkreis das maximale Ganze von 100 Prozent einschließt.
  • 360-Grad-System: Ein Winkel von genau 90 Grad entspricht 25 Prozent, ein Winkel von 180 Grad deckt die Hälfte bzw. 50 Prozent ab, 270 Grad ergeben 75 Prozent und volle 360 Grad ergeben ganze 100 Prozent.

Um ein ständiges gedankliches Nachrechnen im Gelände zu vermeiden, wird in der Praxis sehr oft über die vorhandene Zahlenskala auf dem Winkelmesser ein individueller Papierring geklebt, auf dem reine Prozentwerte direkt geschrieben werden, meist in Zehnerschritten (von 10 bis 100 Prozent).

Drei grundlegende Techniken für die Arbeit mit zirkulären Systemen

Bei der Durchführung von Analysen auf solchen Skalen werden am häufigsten drei völlig unterschiedliche Ansätze verwendet. Alle drei erfordern ein hohes Maß an Konzentration, die Messmechanismen sind jedoch sehr unterschiedlich:

  1. Feste Winkelmessermethode: Das Instrument steht völlig stationär auf einer ebenen Fläche. Bei der Untersuchung wird ein Bleistift oder ein Zeiger in einer Hand gehalten und mit ihm ganz leicht über die gezeichneten Teilbereiche geführt. In der anderen Hand wird ein Pendel gehalten, das gezielt gedreht wird. Durch den Prozess der mentalen Kommunikation signalisiert das Pendel selbstständig in Form einer plötzlichen Unterbrechung der Schwingungen einen Stopp in dem Moment, in dem der Zeiger genau den Prozentsatz erreicht, der der angeforderten Antwort entspricht.
  2. Wählmethode: Dabei wird ein rundes Papier verwendet, das lose, mit nur einer Nadel in der Mitte, an den Arbeitstisch genagelt wird, sodass es sich frei drehen kann. Der Nullwert wird als Referenz durch einen Punkt irgendwo außerhalb des Kreises selbst markiert. Während sich das Senklot frei über dem Tisch dreht, wird mit der linken Hand der gesamte Papierkreis langsam um seine Achse gedreht. Wenn das Pendel plötzlich stoppt, wird der Wert anhand der Zahl abgelesen, die in diesem Moment direkt mit dem externen Referenznullpunkt übereinstimmt. Diese Technik erfordert etwas Vorsicht und Routine, um eine Fehlinterpretation der sogenannten Füllung bis 100 Prozent zu verhindern.
  3. Methode der autonomen Direktion: Diese dritte und wahrscheinlich einfachste Methode wird ausschließlich dadurch durchgeführt, dass ein stationäres Lot direkt über die Mitte des festen Diagramms gehalten wird. Geduldiges Warten darauf, dass das Werkzeug von selbst seine Schwingungen startet. Am Anfang wird er unregelmäßige Kreise und wandernde Ellipsen beschreiben, und nach ein paar Augenblicken wird sein Weg fest in eine scharfe geradlinige Schwingung übergehen. Da diese Schwingungslinie fast immer deutlich stärker und asymmetrischer in eine Richtung „zieht“, lässt sich der wahre Betrag automatisch und eindeutig an der betroffenen Zahl ablesen.

Spezialisierte Karten und Linienmodelle

Die Verwendung visueller Diagramme hat heute einen extrem hohen Spezialisierungsgrad erreicht. In spezialisierten Fachgeschäften und ausländischen Gerätekatalogen werden unzählige Sonderausführungen angeboten. Der wesentliche Unterschied liegt allein in der Änderung der Nomenklatur: Statt klassischer Grade und Prozentpunkte sind die Ränder des Kreises mit geschriebenen spezifischen Begriffen gefüllt.

Solche Zeichnungen können vollständige Listen der häufigsten Erkrankungen des Organismus, komplexe Karten menschlicher Charaktereigenschaften, detaillierte Tabellen des gesamten Systems chemischer Elemente, grafische Darstellungen des Grades der geistigen Begabung oder die Klassifizierung beruflicher Berufe enthalten. Die Mechanik bleibt unverändert – das Instrument wird in der Mitte platziert und sein Signal auf den richtigen Zeitpunkt ausgerichtet.

Halbrunde und lineare Messgeräte

Halbkreisaufbauten funktionieren genauso wie Vollkreisaufbauten und nehmen normalerweise weniger Platz auf dem Tisch ein. Die sogenannten Linienmodelle hingegen werden in Form einer flachen horizontalen Skala erstellt, ganz ähnlich der Zahleneinteilung auf einem gewöhnlichen Lineal. Solche linearen Tafeln sind bei der Gesundheitserkennung äußerst praktisch, da sie eine schnelle geradlinige Ablesung von Körperparametern, vor allem der oberen und unteren Blutdruckwerte, ermöglichen.

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