Das Verfahren zur Bestimmung der Kapazität und Überwachung der Wasserflüsse im Feld
Die Wassermenge wird nicht nur von der Stärke der Quelle bestimmt, sondern auch von den technischen Spezifikationen des Brunnens selbst. Bei zu engem Rohrdurchmesser bleibt selbst ein sehr starker Untergrundabfluss ungenutzt. Eine genaue Datenerfassung und Feldmarkierung verhindert irreparable Fehler bereits vor Baubeginn.
Strömungsmessung und technische Vorbereitung des Geländes
Wie bereits erwähnt, erfordert die regelmäßige Versorgung eines landwirtschaftlichen Betriebes oder einer Ferienanlage eine Mindestkapazität von zwei bis vier Litern Wasser pro Minute. Dieser Zufluss verliert jedoch seinen Zweck, wenn der Innendurchmesser des Rohres im Brunnen nicht verhältnismäßig ist. Die allgemeine Regel besagt, dass der Außendurchmesser des Brunnens bei kleineren Objekten nicht unter 60 Zentimeter liegen sollte, während bei großen ländlichen Grundstücken eine Breite von mindestens einem Meter empfohlen wird.
Die Beurteilung der Kapazität des unterirdischen Gefäßes selbst erfolgt durch mentale Konzentration mit Hilfe eines Lots oder einer Heugabel. Die Technik basiert auf der eindeutigen Aufforderung an das Gerät, in dem Moment, in dem die korrekte Zuflussmenge während der Zählung überschritten wird, vollständig zu stoppen. Die Zählung beginnt normalerweise in Dezilitern (zum Beispiel: 5, 10, 15, bis zu 20 Deziliter). Wenn das Instrument bei der Zahl 20 abrupt stoppt, wird die Zählung vorsichtig umgekehrt und schrittweise verschoben (15, 16, 17 Deziliter), bis ein vollkommen präziser Zeitpunkt des Aufhörens der Schwingung erreicht ist. Das gleiche Prinzip wird erfolgreich bei der Arbeit mit Gabeln angewendet, indem die Zyklen während ihrer freien Drehung gezählt werden.
Markierung und Positionsbeschreibung
Nach der endgültigen Entscheidung über den Standort wird der Mittelpunkt des künftigen Brunnens mit einem stabilen Holzpfahl markiert, der nicht versehentlich verschoben werden kann, da es oft Monate dauert, bis die Maschine ins Feld geht. Bei der Erstellung der sogenannten Dokumentation wird mit größter Sorgfalt vorgegangen Positionsbeschreibung des Brunnens, das enthält:
- Genaue Messungen der Entfernung zu den vorhandenen festen Objekten auf dem Grundstück.
- Tiefenbewertung und detaillierte Untersuchung des erwarteten geologischen Materials während der Bohrung.
- Erstellung des Dokuments in zwei identischen Kopien (für den Auftraggeber und für das Archiv des Auftragnehmers).
Auf Basis dieser genauen Dokumentation kann der Investor bedenkenlos eine ausreichende Anzahl an Baurohren erwerben und einen verbindlichen Vertrag mit den am Aushub beteiligten Arbeitern abschließen.
Techniken zum Gehen auf dem Wasser
Die Suche nach einem Wassergefäß mithilfe eines Lots erfordert besondere Konzentration. Wenn das Gehen in die vom Instrument vorgeschlagene Richtung eingeleitet wird, entsteht ein gerichtetes, gleichmäßiges Schwanken. Beim Eintritt in die Zone der peripheren Strahlung verwandelt sich diese Schwingung in unregelmäßige Kreise und Ellipsen, die bei Annäherung an die zentrale Strömung stärker und ausgeprägter werden. Direkt über dem Wasser selbst gehen die Ellipsen augenblicklich in eine starke geradlinige Schwingung über, die direkt anzeigt, wohin das Wasser fließt.
Wenn der Wasserfluss versehentlich übersprungen wird, bilden sich die Ellipsen erneut, dieses Mal jedoch in der genau entgegengesetzten Richtung, und werden allmählich schwächer, bis sie wieder zu Schwingungen normal zur ursprünglichen Richtung zurückkehren. Aufgrund seiner hohen Empfindlichkeit ist das Senklot ein unverzichtbares Hilfsmittel zur direkten Durchflussüberwachung. Erfahrene Praktiker können der Vene ganz einfach unbegrenzt weit folgen: Durch das Ausstrecken der linken Hand mit der Handfläche nach unten entsteht eine Art Antenne, die die Lotlinie bei der kleinsten Abweichung vom rechten Weg sofort stoppt.
Energiemangel und Thermalwasseranomalien
Das Gehen entlang der Grundwassertrasse stellt eine enorme Anstrengung dar, daher wird davon abgeraten, solche Arbeiten über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Unterirdische Bäche geben ständig Strahlung ab, die das Nervensystem erschöpft und schädliche Folgen für den Allgemeinzustand des Organismus haben kann. Bei der Erkundung thermischer, also heißer Gewässer ist besondere Vorsicht geboten.
Strahlungen aus enormen Tiefen dringen durch komplexe geologische Schichten, Risse und tiefe Verwerfungen und unterliegen starken Auswirkungen von Veränderungen im Erdmagnetfeld. Dies führt zu äußerst instabilen Oberflächensignalen, die sich oft innerhalb kurzer Zeit um mehrere Meter verschieben. Aufgrund dieses Phänomens wird dringend davon abgeraten, bei schlechten Wetterbedingungen zu arbeiten, da diese die geomagnetischen Schwingungen auch bei flachen Kaltwasserströmen zusätzlich verstärken.
Alternative Methoden zur Wassersuche
Neben dem üblichen Einsatz von Instrumenten sind in der Praxis noch weitaus seltenere, aber nicht weniger faszinierende Ansätze zur Wassersuche dokumentiert. Menschen mit einer deutlich erhöhten Empfindlichkeitsschwelle können unterirdische Quellen ausschließlich mit ausgestreckten bloßen Händen orten. Beim Überqueren einer starken Quelle kommt es zu starkem Kribbeln, plötzlichem Kribbeln und scharfem Brennen in den Handflächen und Fingerspitzen.
Die Fachliteratur und die historische Literatur sind reich an Zeugnissen über das Phänomen der unmittelbaren visuellen Wahrnehmung von Wasser. Eine der berühmtesten historischen Anekdoten beschreibt einen fünfjährigen Jungen, der seinen berufstätigen Vater davor warnte, an einem trockenen Ort zu graben. Der Junge zeigte mit der Hand auf die gegenüberliegende Seite und behauptete, dass er dort deutlich sehen könne, wie Wasser aus diesem Bereich ströme. Nach der Ausgrabung wurde ein riesiges Wassergefäß entdeckt, und der Junge beschrieb sein visuelles Erlebnis später als blendendes Blenden, ähnlich der Reflexion der Sonnenstrahlen. Neben ähnlichen Zeugnissen aus verschiedenen Meridianen über Personen mit angeborener Sehbegabung gibt es auch Aufzeichnungen ungewöhnlicher Phänomene, deren Quellen ausschließlich in Momenten tiefer hypnotischer Trance entdeckt wurden.