Wünschelrutengang-Analyse der Muskulatur
Muskelgewebe macht etwa zwei Fünftel der gesamten Körpermasse eines Menschen aus und sorgt durch die Umwandlung chemischer Energie in mechanische Energie für die Beweglichkeit von Knochen, Gelenken und inneren Organen. Aufgrund der großen Anzahl oberflächlicher und tiefer Muskeln erfordert ihre Rutenganganalyse den Einsatz systematischer Scanner-Methoden anhand anatomischer Atlanten.
Methodik der Untersuchung des Muskelsystems
Angesichts der Tatsache, dass Muskeln in zwei Hauptgruppen unterteilt werden – solche, die unter der Kontrolle des Zentralnervensystems stehen, und solche, die unter dem Einfluss des autonomen Nervensystems stehen – würde eine detaillierte individuelle Analyse jedes einzelnen Muskels zu viel Zeit in Anspruch nehmen und eine hochwertige Fachliteratur erfordern. Aus diesem Grund erfolgt die Untersuchung in der Praxis anhand anatomischer Bilder.
Als Scanner wird ein Zeiger (z. B. ein Zahnstocher oder Bleistift) verwendet, der zunächst von der Vorder- und dann von der Rückseite des Körpers systematisch von der Kopfhaut bis zu den Zehen über das Bild geführt wird. Wenn es darum geht, bestimmte innere Muskeln oder Gelenkverbindungen (Bänder) zu analysieren, ist es notwendig, eine genaue mentale Konzentration anhand der Position der Muskeln im Körper oder einer geeigneten Abbildung festzulegen.
Hauptgruppen der oberflächlichen Muskulatur
Zur einfacheren und schnelleren Orientierung auf dem Spielfeld werden die Oberflächenmuskeln aus zwei grundlegenden Perspektiven betrachtet:
Die Vorderseite des Körpers
- 1. Gesichtsmuskeln
- 2. Nackenmuskulatur
- 3. Deltamuskeln
- 4. Brustmuskeln
- 5. Bauchmuskeln
- 6. Armmuskeln
- 7. Oberschenkelmuskulatur
- 8. Wadenmuskeln
- 9. Fußmuskeln
Die Rückseite des Körpers
- 1. Fronto-Occipital-Muskeln
- 2. Trapezmuskeln
- 3. Schultermuskeln
- 4. Breite Rückenmuskulatur
- 5. Große Gesäßmuskeln
- 6. Oberschenkelmuskulatur
- 7. Wadenmuskeln
- 8. Fußmuskeln