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Professionelle Herangehensweise an das Wünschelrutengehen

Bewegungen des Lots und der L-Antennen (Gabeln)

Techniken der Arbeit mit Wünschelruteninstrumenten: Gabel und Lot

Der richtige Umgang mit Geräten zur Strahlungsdetektion erfordert ein Verständnis der Polarisation, Geduld und völlige Objektivität. Eine erfolgreiche Analyse vor Ort hängt direkt von einem ordnungsgemäß hergestellten Kontakt mit dem Instrument und einer genauen Interpretation seiner Signale ab.

A) Methodik der Arbeit mit Gabeln

Es gibt verschiedene Arten, Gabeln zu halten, und am häufigsten werden sie mit geballten Fäusten gehalten, wobei die Handflächen nach oben oder unten zeigen. Bevor mit dem Feldtest begonnen wird, besteht der grundlegende Schritt darin, die Polarisation des Instruments selbst zu bestimmen. Da jeder Arm unterschiedlich polarisiert ist (wie die meisten Naturphänomene), muss festgestellt werden, welcher Arm der rechten und welcher der linken Hand entspricht. Mit Hilfe eines Senklots lässt sich dieser Vorgang ganz einfach durchführen.

Werden Gabeln aus zu einer Schlaufe gebogenem Draht verwendet, werden diese begradigt, die Enden abgetrennt und über einem Ende ein Lot mit einer klaren Frage angebracht: „Wird dieses Ende in der rechten Hand gehalten?“. Eine positive Reaktion des Lotes zeigt die korrekte Position an. Um die Konsistenz der Arbeit zu gewährleisten, wird an diesem Ende normalerweise eine kleine Schlaufe gefaltet. Diese Schlaufe dient nicht nur als dauerhafte Führung, sondern ermöglicht auch das einfache Falten des Drahtes zu einem Ring, sodass er nach getaner Arbeit bequem entsorgt werden kann. Bei Holzmodellen erfolgt die Identifizierung durch eine leichte Einkerbung oder ähnliche Markierung des entsprechenden Arms, bei rechteckigen Gabeln empfiehlt sich eine ähnliche Kontrolle.

Bewegungsmanifestationen und Signallesen

Die Reaktionen der Gabeln äußern sich meist durch kräftige Ruckbewegungen nach oben oder unten sowie durch eine spürbare Drehung der Hände. Zu den Merkmalen dieser Bewegungen gehören folgende Gesetze:

  • Drehung: Beim Greifen mit den Handflächen nach unten dreht sich der rechte Arm des Instruments meist gegen den Uhrzeigersinn, wenn man auf einen unterirdischen Wasserlauf trifft. Aufgrund der individuellen Polarität der Hände ist jedoch bei bestimmten äußerst präzisen Übenden eine völlig umgekehrte Drehrichtung zu beobachten.
  • Polarisationsänderung: Ein umgekehrter Griff (Handflächen nach oben) führt zu völlig entgegengesetzten Bewegungen des Werkzeugs, was auf einen Mechanismus der Polarisationsänderung hinweist.
  • Wasserflusssignale: Auf dem Feld treten oft nur Rucke ohne Rotation auf. Grundwasser sendet typischerweise sieben abwechselnde Signale (positiv und negativ) von jeder Seite der Strömung aus. In der Praxis führt jedes ungerade (positive) Signal zu einem Aufwärtsruck des Instruments, während jedes gerade (negative) Signal zu einem Abwärtsruck führt.
  • Rechteckige Gabeln: Diese Art von Werkzeug reagiert ausschließlich durch Annäherung und Verschränken der Arme über dem gewünschten Objekt, während sich die Drähte bei der Entfernung von der Quelle wieder in eine parallele Position trennen.
  • Unerwartete Reaktionen: Beginnt das Werkzeug plötzlich, sich in eine atypische Richtung zu bewegen, deutet dies normalerweise auf unterirdische Hohlräume, tiefe geologische Risse oder das Vorhandensein von angesammeltem Erdgas hin.

B) Prinzipien der Arbeit mit einem Lot

Die Bewegung des Pendels wird in drei Grundkategorien eingeteilt: geradlinige Schwingungen, kreisende und elliptische Bahnen. Die geradlinige Schwingung erfolgt in alle Richtungen und ihre Amplitude hängt von der Masse des Gewichts, der Antriebskraft, der Empfindlichkeit der messenden Person, der aktuellen Temperatur und der Länge des Fadens selbst ab. Die Kreisläufe formen optisch die Form der Coupéhülle und können im Uhrzeigersinn (positive Bewegung) oder gegen den Uhrzeigersinn (negative Bewegung) erfolgen. Elliptische Bahnen stellen Übergangsformen zwischen geradliniger Schwingung und vollständiger Kreisbewegung dar.

Für die richtige Arbeitsposition müssen Sie den Faden zwischen Daumen und Zeigefinger der rechten Hand fassen, den Ellenbogen auf einer festen Unterlage abstützen und den Unterarm in einem 30-Grad-Winkel positionieren. Die goldene Regel besagt, dass der Faden völlig entspannt gehalten werden muss. Die Person, die die Analyse durchführt, muss ruhig, entspannt und möglichst frei von inneren Suggestionen sein.

Regeln für erfolgreiche Kommunikation

Die Tendenz, das Instrument bewusst oder unbewusst zu zielen, ist der häufigste Fehler von Anfängern. Es ist strengstens verboten, die Drehrichtung mental vorzuschlagen, ebenso wie jegliches physische Abbremsen des Instruments, wenn es sich über die Erwartungen hinaus bewegt. Visco muss die Möglichkeit haben, seinen eigenen Rhythmus zu finden.

Signalkalibrierung

Die Ermittlung der Antworten auf „Ja“ und „Nein“ erfolgt durch das Stellen offensichtlicher Fragen (z. B. „Ist heute Mittwoch?“). Die Bewegung des Pendels wird dann zu einem dauerhaften Code für eine bejahende Antwort. Durch ein analoges Verfahren wird durch das Stellen einer absichtlich falschen Frage (z. B. falscher Name) ein Signal für die Antwort „Nein“ erzeugt.

Formulierung von Fragen und Ethik in der Arbeit

Da das Antwortsystem des Lots ausschließlich nach einem binären Prinzip (Bestätigung oder Verneinung) funktioniert, führen ungenaue Fragen dazu, dass sich das Instrument zurückzieht (was sich meist durch Hin- und Herschwingen äußert) oder Antworten verweigert. Eine Frage wie „Ist es besser, nach Belgrad oder Novi Sad zu reisen?“ wird zum Scheitern führen, während eine richtig umformulierte Frage zum Scheitern führen wird „Ist es besser, nach Belgrad zu reisen als nach Novi Sad?“ ein klares und brauchbares Ergebnis liefern.

Der Wirkungsbereich des Instruments bezieht sich ausschließlich auf die gegenwärtigen Phänomene, sodass keine Möglichkeit besteht, die Zukunft vorherzusagen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Missbrauch des Wünschelrutengehens zum Zwecke der Vermögenserlangung (Erraten von Lottozahlen, Lotterie- oder Sportergebnissen) zwangsläufig zu einer raschen Schwächung der Sensibilität und der Produktion völlig falscher Ergebnisse führt. Darüber hinaus warnen anerkannte internationale Experten auf diesem Gebiet, wie beispielsweise Tom Graves, strikt davor, Instrumente für okkulte Zwecke oder zur Beschwörung von Geistern zu verwenden, da diese nachweislich äußerst schädliche Folgen für die geistige und körperliche Gesundheit haben.

Ergebnisse sollten niemals überstürzt werden. Jedes gewonnene Datenelement erfordert mehrere Prüfungen vor Ort, um Fehler zu vermeiden, die Personen oder der Umwelt schaden könnten.

Vergleichende Analyse von Instrumenten

Die Erfahrung zeigt, dass die Kombination beider Methoden in der Praxis optimale Ergebnisse liefert, da jedes Instrument seine spezifischen Vorteile hat:

  • Empfindlichkeit: Die Gabeln sind empfindlicher und erkennen Grundwasserstrahlung viel früher. Wenn sie den Wasserlauf überqueren, bilden sie einen deutlich breiteren Erfassungsbereich, während der vertikale Bereich schmaler und fokussierter ist.
  • Praxistauglichkeit: Bei der Arbeit mit Heugabeln sind beide Hände beansprucht, während bei einem Senklot eine Hand frei bleibt (die dann als Empfangsantenne fungiert). Mit Hilfe eines Lotes lässt sich der Wasserlauf leichter verfolgen.
  • Spezifische Zwecke: Mit Gabeln lässt sich die genaue Richtung der Wasserbewegung einfacher und präziser bestimmen. Andererseits ist das Lot ein unersetzliches Hilfsmittel im Hinblick auf Gesundheitsdiagnostik, bioenergetische Untersuchungen und Arbeiten über geografischen Karten (Teleradiesthesie).
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